Spätburgunder / Pinot nero / Pinot noir

weißliche, hellgrüne, stark gehaarte Triebspitze, Blatt mittelgroß, dunkelgrün, rau, blasig, 3 selten 5 lappig, Blattrand stumpf gezähnt, Traube mittelgroß, dichtbeerig, walzenförmig, selten geschultert, Beere mittelgroß, rund bis oval, dunkelblau bis violett, stark beduftet, dünnhäutig.

Die populärsten Spätburgunder-Weine stammten bis Mitte des 20. Jahrhunderts aus dem Burgund, wo er vermutlich schon von den Römern angebaut wurde. In De re rustica beschreibt der altrömische Schreiber Columella eine Rebsorte, die dem heutigen Spätburgunder zugeordnet werden könnte.

Der Spätburgunder scheint in fast direkter Line von einer Wildrebe abzustammen. Die bekannte Biologin Carole Meredith schließt dies aus umfangreichen Genanalysen, die sie in den 1990er Jahren durchführte. Tatsächlich wuchsen bis zur Reblauskatastrophe Ende des 19. Jahrhunderts auch Wildreben bis im äußersten Norden Frankreichs. Die Analysen Merediths zeigen eine grundsätzliche Verschiedenheit zu den im Süden Frankreichs vorherrschenden Sorten, die vermutlich von den Griechen ins Land gebracht wurden. Eine Erklärung Ferdinand Regners, Pinot noir sei eine spontane Kreuzung des Schwarzriesling mit Traminer, konnte nicht bestätigt werden. Vielmehr ist der Schwarzriesling eine spätere Mutation des Spätburgunders.

Hohe Lageansprüche, gute Holzreife, ausreichende Winterfrostfestigkeit, keine außergewöhnliche Krankheitsanfälligkeit, gegenseitiges Aufquetschen der dicht gepackten Beeren und Fäulnisbefall stellt ein Problem dar, insgesamt gutwüchsig und problemlos, Erträge eher niedrig je nach Klon 40-50hl/ha, aber auch bis 120 hl/ha durch verbesserte Fruchtbarkeit, Mostgewicht zwischen 80° und 100° Oechsle.

Der Spätburgunder treibt mittelfrüh aus und ist somit empfindlich gegen eventuelle späte Frühjahrsfröste. Ihn zeichnet jedoch bei guter Holzreife eine gute Winterfrosthärte aus.

Es handelt sich um eine weinbaulich eher schwierige Rebsorte. Die dünnhäutigen Früchte verlangen eine sehr feinfühlige Bearbeitung, da durch Verletzungen der Schale ihr Saft zu früh freigesetzt wird. Außerdem reagieren sie stark auf Klimaschwankungen (Hitze/Kälte). In kühlen Weinbaugegenden sollten nur Winzer, die über beste südseitige Hanglagen mit fruchtbaren, warmen und genügend kalkhaltigen Böden verfügen, an die Anpflanzung dieser Sorte denken. Sie ist anfällig gegen den Echten Mehltau und den Falschen Mehltau. Des weiteren neigt sie zu Chlorose, Rohfäule und Virusbefall. Durch Klonselektion konnten einige dieser Probleme reduziert werden, neuere Klone aus Geisenheim, Freiburg und Weinsberg haben weniger Probleme mit Fäulnis, da die Schale der Beeren etwas stärker ist. Die aus ihnen gewonnenen Weine weisen allerdings  auch etwas andere sensorische Eigenschaften auf.

Aufgrund des Umfanges haben wir die folgende Aufteilung der Klone vorgenommen:

 

Nachfolgenden Fachartikel haben wir mit freundlicher Genehmigung des Autors Matthias Porten auf unsere Homepage übernommen: 

Spätburgunderklone und Weinqualität

Einleitung

Die Wahl des richtigen Spätburgunderklons kann das Betriebsergebnis entscheidend beeinflussen. Besonders der 2000er Jahrgang hat gezeigt, welche negativen Einflüsse ein starker Botrytisbefall auf die Qualität eines Spätburgunderweins haben kann. Einem extremen Botrytisbefall kann z.B. mit der Wahl des richtigen Klons entgegengewirkt werden. Jedoch ist die Scheinresistenz gegen Botrytis eines Spätburgunderklons, z.B. durch Lockerbeerigkeit, nicht das einzige Kriterium, das zur Auswahl eines Klones führen sollte. Das Kriterium der inneren Qualität steht im Vordergrund. Die Qualität kann außer durch Botrytisbefall beispielsweise auch durch die Beerengröße und die Möglichkeit der längeren Reife am Rebstock stark beeinflußt werden. Ferner darf aus weinbaulicher Sicht das Kriterium eines aufrechten Wuchses, der arbeitswirtschaftliche Vorteile hervorbringt, nicht vergessen werden. Dies gilt es besonders bei der Gruppe der Burgunder, mit ihrer Tendenz zum sehr hängenden Wuchs, zu beachten. Aus Sicht des Weinbaubetriebs sind somit einige Aspekte zu berücksichtigen, die vor allem von den Vermarktungskanälen abhängig gemacht werden sollten.

kleinbeerige und gleichzeitig lockere Klone aus Geisenheim, zur Produktion hochwertiger Spätburgunder-(Kult)-Weine

20-13 Gm  Spätburgunder Gm 20-13      
20-19 Gm Spätburgunder Gm 20-19  

Die Eigenschaften

von 20-13 und 20-19

sind identisch.

20-13 ist der häufigst

gepflanzte Klon der

Gruppe

 
20-16 Gm Spätburgunder Gm 20-16 Spätburgunder Gm 20-16 Spätburgunder Gm 20-16 Spätburgunder Gm 20-16
20-20 Gm Spätburgunder Gm 20-20 Spätburgunder Gm 20-20 Spätburgunder Gm 20-20 Spätburgunder Gm 20-20

ANT 9519

ANT 9525

ANT 9524

 

 

ANT 9523

Klon 20-20 und 20-16 scheinen bei gleichmäßigerer Beerendicke geringfügig dichtbeeriger als 20-13 / 20-19 zu sein, ähneln eher einem Pinot Fin Klon. Von den 4 Klonen sind 20-13 Gm und 20-19 Gm praktisch nicht unterscheidbar. 20-16 Gm ist am kompaktesten und das niedrigste Ertragsniveau der 4 Klone. 20-20 Gm hat von den vier Klonen das "höchste" Ertragsniveau. Er hat weniger ganz kleine Beeren und häufiger ist die (qualitativ gleichwertige) Seitenschulter etwas größer.

Nach unseren bisherigen Erfahrungen sind Selektionsweine mit den Klonen Gm 20-x praktisch in jedem Jahr gut erreichbar. Auch in schlechten Blütejahren sind die Klone sehr stabil gewesen. Insgesamt ergibt sich eine große Mostgewichtskonstanz über die Jahre, bei einem recht stabilen Ertragsniveau zwischen 60- und 70 hl/ha.

aufrechtwachsende kompakte Klone aus Geisenheim mit sehr geringer Geiztriebbildung:

Diese Klone mit recht hohem Ertragsniveau zeichnen sich durch Vorteile bei den Handarbeiten auf. Sie sind daher besonders gut für Steillagen geeignet, in denen gleichzeitig gute Belüftung herrscht

senkrechtes

Triebwachstum:

  Spätburgunder Gm 2-6  

2-2 Gm

Spätburgunder Gm 2-2

 

Spätburgunder Gm 2-2

   

2-6 Gm

Spätburgunder Gm 2-6

 

Spätburgunder Gm 2-6

 

Spätburgunder Gm 2-6

 

Spätburgunder Gm 2-6

2-9 Gm

Spätburgunder Gm 2-9

     

lockerbeerige Klone mit eher hoher Säure (Mariafeld-Typen) aus Freiburg, Weinsberg und der Schweiz:

Dies sind weit verbreitete dickbeerige Standard-Klone mit recht hohem Ertragsniveau und wegen der lockeren Trauben geringstem Fäulnisbefall. Vorwiegend zur risikoarmen Produktion von Standard-Qualitäten. Bei Ertragsreduzierung auch für die fäulnissichere Produktion gehobener Qualitäten.

Lockerbeerig, einfacher Aufbau des Traubengerüstes, konusförmige, wenig geschulterte Traube, Einzeltraubengewicht gemessen an anderen L-Klonen um 10-20 g reduziert, Qualitätssteigerung bei lockerbeerigen Spätburgunder-Typen, gleichmäßige Abreife aller Beeren einer Traube

We M 1

Spätburgunder We M 1

We M 171

Spätburgunder We M 171

We M 242

Spätburgunder We M 242

We M 819

Spätburgunder We 819

We M 838

Spätburgunder We 838

We M 847

Spätburgunder We 847

We M 848

Spätburgunder M 848

 

Spätburgunder We M 848

 

Spätburgunder We 848

Der neue Klon We SLK wurde 2002 im Heilbronner Raum aus einer alten Spätburgunder-Anlage selektioniert. Pflanzmaterial des Klons ist bei uns erstmals ab 2018 verfügbar. Selektionsziele waren: Premium-Weinqualität (Dichte, Fülle, Aroma), Klein- und Lockerbeerigkeit (hohe Farb- und Aromaausbeute), Hohe Zuckerleistung, ca. 95-100°Oe, Sehr geringer Ertrag, ca. 50-70 kg. Die Traubenstruktur des We SLK ist locker. Etwa 80 % der Beeren sind kleinbeerig, etwa 20 % haben mittlere Beerengröße. Der Klon dient der gezielten Produktion von Ultra-/Premiumqualitäten.
(C) Fotos, Sturm LVWO Weinsberg

lockerbeerige Klone mit eher hoher Säure (Mariafeld-Typen) aus Freiburg und der Schweiz:

Dies sind weit verbreitete dickbeerige Standard-Klone mit recht hohem Ertragsniveau und wegen der lockeren Trauben geringstem Fäulnisbefall. Vorwiegend zur risikoarmen Produktion von Standard-Qualitäten. Bei Ertragsreduzierung auch für die fäulnissichere Produktion gehobener Qualitäten.

Fr L 12

Spätburgunder Fr L 12

 

Spätburgunder Fr L 12

Fr L 13

Spätburgunder Fr L 13

 

Spätburgunder Fr L 13

 Spätburgunder A 2107Auer 2107

 

Aufrechtwachsende und dichtbeerige Klone aus Freiburg:

Das Ertragsniveau der Freiburger aufrecht wachsenden Klone ist niedriger wie das der Geisenheimer aufrechten Typen. Wegen kleinerer dichter gepresster Trauben allerdings höhere Botrytisgefahr.

FR 1701

Spätburgunder Fr 1701 Spätburgunder Fr 1701 Spätburgunder Fr 1701 Spätburgunder Fr 1701 Spätburgunder Fr 1701
FR 1702 Spätburgunder Fr 1702  Spätburgunder Fr 1702  Spätburgunder Fr 1702  Spätburgunder Fr 1702 Spätburgunder Fr 1702 
FR 1703          
FR 1704          
FR 1705          
FR 1706          
FR 1707 Spätburgunder Fr 1707  Spätburgunder Fr 1707  Spätburgunder Fr 1707  Spätburgunder Fr 1707  Spätburgunder Fr 1707 

Die F-Klone sind kompakt bis geringfügig locker (Häufig von Jahr zu Jahr alternierend)

F 105 Spätburgunder F 105

Hohe Qualität ca 4-5 Grad Oe über den Standardklonen, bezüglich Botrytisanfälligkeit Mittelstellung zwischen lockerbeerigen und kompakten Klonen. Ist ein Klon aus dem Auslesejahr 1959, inzwischen aber durch die jetzige Anbauversion F 105/7 weiterentwickelt. Im fortgeschrittenen Alter von über 15 Jahren wird der Abstand des Mostgewichtes zu den sogenannten Standardklonen dann allerdings etwas geringer. Seine Beerengröße ist burgundertypisch, aber nicht besonders kleinbeerig. Gute Wüchsigkeit (viele Geiztriebe)  verlangt nach eher mittelstark wachsenden Unterlagen.

F 105 S Spätburgunder F 105 S

Der Klon ist aus dem Klon F105 hervorgegangen. Er soll eine verbesserte Blütefestigkeit haben. Seine Eigenschaften sind weitgehend mit dem Ursprungsklon F105 identisch, mit dem kleinen Unterschied, dass manchmal eine größere Lockerheit bei Ursprungsklon F105 zu beobachten ist. Dafür wurde aber die Alternanz reduziert, bzw. die Ertragsstabilität damit verbessert. Erträge bis 180 kg/ar sind möglich, aber natürlich nicht erstrebenswert. Dieser Klon ist inzwischen mit Abstand der meistangebaute Frank-Klon.

F Classic Spätburgunder F Classic

Der Klon entstammt aus dem in den 60-70er Jahren verbreiteten Klon Frank 106, der größere Beeren und eine niedrigere Säure hat, aber leider sehr botrytisanfällig war. Ein Mutant aus dem Klon F106 zeigte kleinere Beeren und bessere Botrytisfestigkeit bei einem ausgezeichneten Mostgewicht. Eine Besonderheit soll darin bestehen, dass die Kleinbeerigkeit und Lockerheit der Trauben oft erst ab dem 3. Ertragsjahr charakteristisch in Erscheinung treten. Um Verwechslungen mit dem dichtbeerigen Ausgangsklon F106 auszuschließen, hat der Züchter die Klonbezeichnung “FrankClassic” eintragen lassen.

F Charisma (Zuchtnummer: F105/7/3) ist noch ein relativ junger Klon. Zuchtziel ist die weitere Verschlankung der Traube bei größerer Lockerbeerigkeit und niedrigerem Ertragsniveau. Das hohe Mostgewicht aus dem Ausgangsklon blieb erhalten bzw. konnte eher gesteigert werden.

F Vision Spätburgunder F Vision Spätburgunder F Vision

(Zuchtnr. F105/7/5) Er ist auch eine Weiterentwicklung des Ursprungsklones F105 >F105/7. Es sei gelungen, die Botrytisfestigkeit weiter zu verbessern. Das Traubengerüst sei lockerer, der Ertrag gegenüber den Elternklone tendenziell niedriger. Die Traube ist eher kleiner und im Schulterbereich schmaler. Er ist ein Schwesternklon des Klones Frank-Charisma (F105/7/3), eher noch lockerbeeriger, im Ertrag im langjährigen Mittel aber tendenziell schwächer. Extrem schlechte Blütejahre bereiten ihm mehr Probleme als dem Frank-Charisma.

 

F Pinot

Spätburgunder F Pinot Spätburgunder F Pinot Spätburgunder F Pinot Spätburgunder F Pinot
Spätburgunder F Pinot Spätburgunder F Pinot Spätburgunder F Pinot  
Spätburgunder F Pinot Spätburgunder F Pinot Spätburgunder F Pinot  

Der Klon Frank Pinot ist der jüngste und noch am wenigsten verbreitete Klon im Sortiment des Züchters. Die Trauben sind auffallend kleinbeerig, auch mischbeerig. Das heißt, kleine Beeren sind mit einigen größeren Beeren durchsetzt. Dies führt zu einem freieren Traubengerüst und damit zu geringerer Botrytis. Der Ertrag ist deutlich unterdurchschnittlich und der Klon soll wegen seiner Kleinbeerigkeit speziell der Produktion hochwertiger Rotweinqualitäten dienen. Aufallend ist der abweichende Habitus zu anderen Spätburgundern, siehe Bilder der Blätter.

französische Klone:

Klon Nr Herkunft Jahr   Bemerkungen
111 Colmar 1973    
112        
113 Colmar 1971    
114 Colmar 1975 élevé Vins tanniques, production irrégulière.
Pour assemblages.
115 Colmar 1975 élevé Production régulière, clone de qualité.
Pinot 115 Pinot noir 115 Pinot Noir 115 Pinot noir 115

hohe Qualität, aber große Botrytisgefahr, da kompakt

162 Colmar 1972    
163 Cosne-Cours-sur-Loire 1972    
164 Cosne-Cours-sur-Loire 1972    
165 Cosne-Cours-sur-Loire 1972    
236 Villeneuve-lès-Maguelone 1973   Rendement élevé
292 Dijon 1973   Rendement élevé
372 Dijon 1973    
373 Dijon 1975    
374 Dijon 1975    
375 Mâcon 1975   Rendement élevé
386 Épernay 1975 moyen Pour crémants, rendement élevé, baies charnues
388 Épernay 1975   Rendement élevé
389 Épernay 1975   Rendement élevé
459 Dijon 1976   Rendement élevé
460 Dijon 1976    
461 Dijon 1976    
462 Dijon 1976    
521 Épernay 1976 moyen Pour crémants
528 Cosne-Cours-sur-Loire 1976    
583 Dijon 1978   Rendement élevé
617 Cosne-Cours-sur-Loire 1979    
665 Épernay 1980   Rendement élevé
666 Épernay 1980   Rendement élevé
667 Dijon 1980    
668 Épernay 1980   Rendement élevé
743 Épernay 1981    
777 Dijon 1981 élevé Clone de très bonne qualité, faible rendement

Pinot 777

Pinot noir 777

Pinot noir 777 Pinot noir 777

Pinot noir 777

 

Pinot noir 777

höhere Qualität, aber sehr große Botrytisgefahr. Nur für gut belüftete Standorte.

778 Dijon 1981    
779 Épernay 1981    
780 Épernay 780    
792 Épernay 1984    
828 Mâcon 1985   Faible rendement
Pinot 828

Pinot noir 828

oft geschulterte Trauben, manchmal lockerbeerig

Pinot noir 828 Pinot noir 828 Pinot noir 828
829 Mâcon 1985   Rendement élevé
870 Épernay 1986    
871 Épernay 1986    
872 Épernay 1986    
927 Épernay 1988    
943 Dijon 1989

Klon Samtrot

Spaetburgunder Klon Samtrot 09040103 Samtrot Spaetburgunder Klon Samtrot ANT 0313 Spaetburgunder Klon Samtrot ANT 0314 Spaetburgunder Klon Samtrot ANT 0315 Spaetburgunder Klon Samtrot ANT 0316
Eine unbehaarte Mutation des Schwarzrieslings ist die Rebsorte Samtrot. Sie wurde 1928 von Hermann Schneider in seinem Heilbronner Weinberg entdeckt und 1929 von der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg zur Vermehrung übernommen. Samtrot, so benannt 1950, wird ausschließlich in Württemberg angebaut, und hier hauptsächlich im Heilbronner Raum auf insgesamt 321 Hektar (Stand 2003). Die schwach tragende Sorte ist qualitativ dem Schwarzriesling überlegen. Sortenrechtlich ist Samtrot als ein Klon des Blauen Spätburgunders eingestuft, bezeichnungsrechtlich ist Samtrot ein Synonym des Blauen Spätburgunders im Anbaugebiet Württemberg, ebenso wie die Bezeichnung Clevner.

Er liefert schwankende Erträge, ansonsten ähnelt er dem Spätburgunder. Die Farbe ist ziegelrot, die Aromen erinnern an Brombeere, Himbeere, Kirsche. Er hat eine feine weiche Säure.

Rühl, E., et al.; 1995: Klone für jede Lage. Das Deutsche Weinmagazin, 23-25

Lindner, B., et al.; 1999: Neue Spätburgunder Klone praxisreif. Das Deutsche Weinmagazin H8, 28-31

Kröll, T.; 1975: “6-38”, ein neuer Spätburgunder-Klon aus dem Ahrtal. Deutsches Weinbau-Jahrbuch 26, 31-35, Waldkircher Verlag, Waldkirch

Becker, N., et al.; 1988: Ergebnisse der Vergleichsprüfung von Klonen des Blauen Spätburgunders. Der Badische Winzer, 364-373

Weis, E.; 1988: Spätburgunder Rotweinklone. Weinausbau und sensorische Prüfung. Der Badische Winzer, 373-380

Schöffling, H., et al.; 1993: Klon-Züchtung bei Weinreben in Deutschland. Waldkircher Verlag, Waldkirch

Jahresbericht SLFA Neustadt (heute DLR Rheinpfalz)

Jahresbericht Staatliches Weinbauinstitut Freiburg

Versuchsberichte der Zentralstelle für Klonenselektion, DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, Dienstsitz Oppenheim

Hill, B.; 1986: 60 Jahre Staatliche Rebenzüchtung und Rebenveredlung in Lauffen a.N. Rebe und Wein 39, 398-403

Bleyer, K.; 2001: Klonenzüchtung beim Blauen Spätburgunder. Der Deutsche Weinbau H19, 12-17

LVWO-Homepage: Veröffentlichungen, Rebsorten/Züchtung

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Thoma, K.; 1986: Ergebnisse der Vergleichsprüfung von Klonen des Blauen Spätburgunders. Der Badische Winzer, 364-374

Thoma, K.; 1988: Neue Spätburgunderklone. Der Badische Winzer, 411-415

Thoma, K.; 1992: Vergleichsprüfung von Klonen des Blauen Spätburgunders. Der Badische Winzer, 456-462

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Thoma, K.; 1995: Blauer Spätburgunder: weniger Botrytis mit L-Klonen. Der Badische Winzer H1, 31-34

Thoma, K.; 1996: Ergebnisse von L-Klonen des Blauen Spätburgunders (Teil 1 u. 2). Der Badische Winzer H10, 22-24, H11, 34-36

Thoma, K.; 2001: Neue Spätburgunder-Klone in der Prüfung. Der Badische Winzer, H3, 24-28

Thoma, K.; 2003: Ergebnisse von neuen Spätburgunder-Klonen (Teil 1). Der Badische Winzer, H12, 24-26

Thoma, K.; 2004: Ergebnisse von neuen Spätburgunder-Klonen (Teil II). Der Badische Winzer, H4

Thoma, K.; 2004: Weinqualität von neuen Spätburgunder-Klonen. Der Badische Winzer, H12

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