Gutedel, roter

auffallend rotbraune, offene Triebspitze, kahl bis schwach behaart, Blatt hellgrün, stark 5 lappig, stark gebuchtet, stumpf gezähnter Rand, rotgeadert, auffallend große, gegabelte Ranke, große, kegelförmige, auch geschulterte Traube, locker bis dichtbeerig, Beeren groß, rund, rot bis graurot, Sonnenseite bräunlich, dünne aber feste Beerenhaut.

Rote Mutation (auch Chasselas Rose oder Chasselas Rouge) des weißen Gutedel; siehe dort mehr.

verlangt geschützte Lage, Blüte ist kälteempfindlich, bevorzugt tiefgründige, fruchtbare Böden,mittlere Winterfrostfestigkeit, noch anfälliger gegen Pilzkrankheiten als der Weiße Gutedel, bei Stielkrankheiten und Beerenbotrytis Anfälligkeit vergleichbar dem weißen Gutedel, weiträumige Pflanzung ist vorteilhaft, kann bis 150 hl/ha Ertrag bringen. Auch als Tafeltraube sehr geschätzt.

Thoma, K.; 1980: Die Sorte Gutedel in der Obhut der Rebenzüchtung. Der Badische Winzer, 156-160.
Thoma, K.; 1984: Ergebnisse einer Gutedel-Klonenvergleichsanlage. Der Badische Winzer, 516-518.
Thoma, K.; 1989: Neue Gutedel-Klone. Über die Züchtungsarbeit beim Roten und Weißen Gutedel. Der Badische Winzer, 455-459.

Pierre Galet: Dictionnaire encyclopédique des cépages. Hachette, Paris 2000, ISBN 978-2-0123-6331-1.

Walter Hillebrand, Heinz Lott, Franz Pfaff: Taschenbuch der Rebsorten. 13. Auflage. Fraund, Mainz 2003, ISBN 978-3-9211-5653-7.

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