Cabernet Franc

vermutlich aus Wildreben selektioniert, im Bordelais nachweisbar seit Jahrhunderten heimisch.

Im Jahr 1997 veröffentlichten John E. Bowers und Prof. Carole P. Meredith von der University of California, Davis eine Studie, in der durch DNA-Analyse mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Verwandtschaft zwischen dem Cabernet Sauvignon und den Sorten Cabernet Franc und Sauvignon Blanc aufgezeigt wird. Auf eine engere Beziehung zum Cabernet Franc wurde in der Literatur schon lange hingewiesen. Die Beziehung zum Sauvignon Blanc überraschte jedoch. Der Namensteil Sauvignon deutet eigentlich darauf hin, dass man davon ausging, die entsprechende Rebsorte sei eine direkte Selektion von Wildreben (sauvage bedeutet auf franz. wild) , eine Eigenschaft die man sowohl dem Sauvignon Blanc als auch dem Cabernet Sauvignon zuschrieb.

Cabernet franc wird auch häufig verwechselt mit Carmenere.

Cabernet Franc ist ein beliebter Verschnittwein, vor allem in Frankreich und Italien (hier Cabernet Frank). Im Vergleich zum Cabernet Sauvignon ist der Tanningehalt geringer, die Weine weisen eine deutlich geringere Adstringenz auf und sind daher jünger trinkbar.

Die neuen Geisenheimer Cabernet Franc Klone sind erstmals seit der Pflanzsaison 2013 verfügbar.

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Cabernet Franc Entav 214

Cabernet Franc 7 Gm ANT_6420

Cabernet Franc Gm Truant 7

Cabernet Franc 5 Gm ANT_6428

Cabernet Franc 5 Gm ANT 6428 Truant Gm 5

 

Pierre Galet: Dictionnaire encyclopédique des cépages Hachette Livre, 1. Auflage 2000 ISBN 2-01-236331-8

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