Auxerrois

Pinot x weißer Heunisch

Synonyme: Auxerrois de Laquenexy oder Auxerrois Blanc de Laquenexy, Blanc de Kienzheim, Pinot Auxerrois

Der Name stammt wahrscheinlich aus der französischen Grafschaft Auxerre, aus deren Umgebung sie stammt. Der Auxerrois gehört zur Gruppe der Burgunder und ist eine natürliche Kreuzung zwischen Pinot und Weißem Heunisch. Die Verbreitung der Rebsorte ist mit der Vertreibung der Hugenotten verbunden. Die vertriebenen Winzer nahmen die Rebe mit und pflanzten sie in ihren neuen Heimaten an. Man findet sie heute an der Mosel und im Elsass. In Deutschland wird sie häufig an der Obermosel, auch in der Südpfalz und im badischen Kraichgau und Markgräflerland.

Triebspitze gelblich-grün, geringe bis mittlere weißliche Behaarung, Blatt schwach 3 lappig, kaum gebuchtet, Blattrand gesägt, Hauptadern bilden gerade Linie, Mittellappen kürzer als Seitenlappen, Traube locker bis dichtbeerig, Beere hellgelb, bei der Reife bräunlich.

Lageansprüche mittel bis hoch, Maifrostempfindlich. Neigung zu Verrieselung, Beeren wegen dünner Haut fäulnisanfällig, ansonsten keine besondere Anfälligkeit, meist geringere Erträge. Anpflanzungsempfehlung: mittlere bis gute Lagen mit tiefgründigen, gut durchlüfteten Böden und guter Wasserführung.

Körper- und bukettreicher als die Burgunder aber weniger als Ruländer.  Erinnert an Weißburgunder, aber mit weniger Säure meist unter 7 g/l. Speziell für trockenen Ausbau geeignet.

Auxerrois Gm 5 5 Gm Auxerrois Gm 8 8 Gm Auxerrrois Gm 14 14 Gm
Auxerrois Gm 18 18 Gm Auxerrois Gm 20 20  Gm  Auxerrois Gm 21 21 Gm

 

D 64  (ehemals Versuchsgut Durlach, jetzt betreut vom WBI Freiburg)
Pauly 60  

 

 

Pierre Galet: Dictionnaire encyclopédique des cépages Hachette Livre, 1. Auflage 2000 ISBN 2-0123633-18

Lindner, B., et al.; 1999: Auxerrois, Chardonnay, Weißburgunder. Das Deutsche Weinmagazin H14, 20-22.

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