Cabertin (pilztolerant)

Cabernet Sauvignon x Resistenzpartner

Die Rebsorte „Cabertin“ wurde 1991 von dem Schweizer Rebenzüchter Valentin Blattner gezüchtet und selektiert. Die rote Rebsorte (auch VB 91-26-17) ist eine interspezifische Neuzüchtung zwischen Cabernet Sauvignon x unbekannter PIWI (pilzwiderstandsfähige Sorte). Es wird vermutet, dass es sich um eine komplexe Kreuzung Cabernet Sauvignon x (Silvaner x (Riesling x Vitis vinifera) x (JS 12417 x Chancellor)) so wie auch bei den Neuzüchtungen Cabernet Blanc und Pinotin (?) handelt. Demgemäß wären Gene von Vitis labrusca, Vitis lincecumii, Vitis rupestris und Vitis vinifera enthalten. Synonyme: VB 91-26-17

Die Traube ist schmal, lockerbeerig und wenig geschultert. Die Beere ist rund, klein und von einer gleichmäßigen Wachsschicht überzogen.

Gute Resistenz gegen Oidium, Peronospora und Botrytis. Sehr gute Frosthärte bei Winterfrösten. Der Wuchs ist aufrecht und sehr stark. Es bilden sich bis in den Spätsommer neue Geize, was sich auf die Zuckerbildung positiv auswirkt. Der Reifezeitpunkt ist ca. 10-14 Tage vor Cabernet Sauvignon d.h. in Deutschland Anfang bis Mitte Oktober.

Der Wein zeichnet sich durch eine dunkle, rubinrote Farbe aus. Im Duft erinnert der Wein an Waldfrüchte, Brombeeren und Chassis, im Geschmack an einen Syrah oder Cabernet Sauvignon der im Süden gewachsen ist. Durch seine kräftige aber sehr reife Taninstruktur eignet er sich sehr gut für Barriqueweine im internationalen Rotweinstil.

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