Courtillier Musque

Pierre Galet: Dictionnaire encyclopédique des cépages. Hachette, Paris 2000, ISBN 2-01-236331-8.

Die Triebspitze ist offen. Sie ist nur wollig behaart, grünlich mit leicht rosafarbenem Anflug. Die hellgrünen Jungblätter sind leicht behaart.Die mittelgroßen Blätter sind fünflappig (selten auch siebenlappig) und tief gebuchtet. Die Stielbucht ist lyrenförmig offen bis fast geschlossen. Das Blatt ist stumpf gezahnt und die Blattoberfläche (auch Blattspreite genannt) ist blasig derb. Die walzenförmige Traube ist klein und dichtbeerig. Die rundlichen Beeren sind klein und von weisslicher Farbe. Die Beere verfügt über eine dicke Schale und über ein schwaches Muskataroma; wegen der dicken Schale kann die Sorte leicht transportiert werden und dient als Tafeltraube.

Kreuzung von Pinot × Muscat a Petits Grains

Muscat précoce de Saumur ist eine Weißweinsorte. Sie wurde im Jahr 1842 von Auguste Courtiller aus Sämlingen einer offen abgeblühten Rebe der Sorte Frühburgunder selektioniert. Es handelt sich um eine sehr früh reifende Sorte und wurde daher häufig zur Neuzüchtung frühreifender Rebsorten verwendet (→ Goldriesling oder Perle von Csaba).

Auguste Courtiller (1795–1875) arbeitete im Jardin des Plantes der Stadt Saumur. Seit dem Jahr 1834 legte er sowohl einen Blumenpark als auch eine Rebschule auf dem Gelände der Stadt an.

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