Hölder (We S 397)

Riesling Klon 044 x Ruländer H 1

Hölder wurde 1955 an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg durch August Herold aus den Sorten Riesling und Ruländer gekreuzt. Amtlich wird er mit der Zuchtnummer We S 397 gekennzeichnet. Die Sorte besitzt seit 1987 Sortenschutz und wurde im gleichen Jahr in die Sortenliste eingetragen.

Die Rebsorte ist dem Dichter und Sohn der Stadt Lauffen am Neckar, Friedrich Hölderlin gewidmet.

Synonym: Zuchtnummer We S 397

mittlerer Lageanspruch; aufrechter mittlerer Wuchs, geringe Geiztriebbildung, gute bis sehr gute Holzreife; hohe Blühfestigkeit; keine besondere Krankheitsanfälligkeit; Beerenreife mittel bis spät, konstante Ertragsleistung bei gutem Mostgewicht und mittlerer Mostsäure.

Traditioneller Weintyp, feinfruchtiges, duftiges Bukett, vollmundiger Geschmack (langjähriger zuckerfreier Extrakt 22,3 g/l).

Hill, B.; 1979: Leistungsfähige Neuzüchtungen in Aussicht? Der Winzerkurier 5, 20.
Hill, B.; 1982: Beschreibung und Versuchsergebnisse der Neuzucht Hölder der LVWO Weinsberg. Deutsches Weinbau-Jahrbuch 33, 75-78.
Hill, B.; 1986: 60 Jahre Staatliche Rebenzüchtung und Rebenveredlung in Lauffen a.N. Rebe und Wein 39, 398-403.
LVWO-Homepage: Veröffentlichungen, Rebsorten/Züchtung.

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