Huxelrebe

Gutedel (Chasselas) x Courtiller Musqué Précoce (Muscat Précoce de Saumur)

Synonyme: Zuchtnummer Az 3962

Die Kreuzung erfolgte im Jahr 1927 an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey durch Georg Scheu. Die Huxelrebe ist fast nur in Deutschland beheimatet. Ihren Namen hat sie von Fritz Huxel, der sie in den 1950er Jahren in Rheinhessen umfangreich anbaute. Der Sortenschutz erfolgte 1968. Aufgrund der frühen Reife sind auch Bestände in England gepflanzt.

Die oft kernlosen Beeren sind sowohl witterungs- als auch krankheitsempfindlich. Die Sorte ist sehr ertragsreich.

Die eleganten Weine sind vorrangig im hohen, zumeist edelsüssen, Prädikatsbereich zu finden. Das fruchtige Bukett begeistert durch Aprikose und Maracujadüfte. Im Prädikatsbereich kommt auch ein Muskatton vor. Die hell- bis goldgelben Weine aus der Huxelrebe sind gut lagerfähig und zeigen sich auch nach vielen Jahren noch sehr frisch und lebendig.

Pierre Galet: Dictionnaire encyclopédique des cépages Hachette Livre, 1. Auflage 2000 ISBN 2-0123633-18

Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff, Taschenbuch der Rebsorten, Fachverlag Fraund, Mainz 13. Auflage 2003 ISBN 3-921156-53-x

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