Nobling

Silvaner x Gutedel

Der Nobling wird fast ausschließlich im Markgräflerland angebaut. Er im Jahr 1940 im staatlichen Weinbauinstitut in Freiburg im Breisgau entstanden. 1971 erfolgte die Eintragung in die Sortenliste. Der Anbau ist rückläufig.

Synonyme: Zuchtstammnummer: Fr.128-40

mittlere bis hohe Lageansprüche, keine trockenen Böden, chloroseempfindlich, geringe Winterfrostfestigkeit, außer gegen Botrytis wenig krankheitsanfällig, starkwüchsig, viele Geiztriebe, hoher Traubenertrag bei mittleren Mostgewichten, höher als Silvaner. Der Nobling braucht das feucht-warme Klima der Region in Baden und hat eine geringe Winterfrostfestigkeit.

fruchtige, körperreiche Weine, feines sortentypisches Bukett und schöne Frucht, Qualität beginnt erst ab 80° Oechsle, Spezialsorte. Die Sorte ist nie besonders bekannt geworden, dient aber als qualitativ hochwertige Grundlage für Sekt, da sie bei hoher Säure zeitgleich hohe Mostgewicht erreichen kann. Sie hat ein zartes, mirabell- bis pfirsichartiges Aroma.

Pierre Galet: Dictionnaire encyclopédique des cépages. 1. Auflage. Hachette Livre, 2000, ISBN 2-0123633-18. 

Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff: Taschenbuch der Rebsorten. 13. Auflage. Fachverlag Fraund, Mainz, 2003, ISBN 3-921156-53-x.

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