Ortega

Müller-Thurgau x Siegerrebe

1948 vom Rebenzüchter Dr. Hans Breider in Würzburg gezüchtet. Sortenschutz u. Eintrag in die Sortenliste 1971. Nach spanischem Philosophen Ortega y Gasset benannt.

sehr frühe Reife, gutes Blühwetter sonst Verrieselung, kalkempfindlich, neigt zu Chlorose, wenig anfällig gegenüber Pilzkrankheiten, anfällig für Beerenfäule, sehr gute Winterfrostfestigkeit, wespenfraßgefährdet. Lageanspruch/Bodenanspruch: Sorte erinnert außer der Beerenfarbe etwas an die Siegerrebe. Die Reife erfolgt früh bis mittelfrüh. Es ist eine Sorte mit sehr kurzer Vegetationszeit. Empfindlichkeit gegen Spätfrost ist vorhanden. Mittlere, windgeschützte Lagen sind wegen Verrieselungsneigung zu bevorzugen. Sie ist kalkempfindlich und neigt zu Chlorose.

feines, pfirsichartiges Bukett, voluminös, voll, oft Auslesetyp, vielfach 100° Oechsle, 20° über Müller-Thurgau, auch als Tafeltraube geeignet.

Geiger, K.; 1996: Leistungsfähigere Ortega-Klone. Das Deutsche Weinmagazin, 15-18.
Wheeler, H.P.; 1997: Ortega - eine vielseitige Rebsorte. Rebe und Wein 50, 409-410.

Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff: Taschenbuch der Rebsorten. Fachverlag Fraund, Mainz 13. Auflage 2003 ISBN 3-921156-53-x

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