Osteiner

Riesling x Silvaner

Osteiner ist eine Kreuzung, die Heinrich Birk an der Forschungsanstalt Geisenheim im Rheingau im Jahre 1928 durchführte. Sie erlangte erst 1984 Sortenschutz und wurde im gleichen Jahr in die Sortenliste eingetragen.

Bei der Namensgebung standen die Grafen von Ostein Pate, die bis zu Anfang des 19. Jahrhunderts im Rheingau residierten. Der Letzte dieses Stammes, Graf Johann Friedrich Karl Maximilian Amor Maria (1735-1809) ist durch den Bau des Ostein'schen Palais und die Anlage eines Landschaftsparks in besonderer Weise mit dem Ort Geisenheim verbunden.

Synonyme: Geisenheim 9-97

mittlere bis gute Lagen, wenig empfindlich gegen Chlorose und Trockenheit, gute Winterfrostfestigkeit, kaum Stiellähme, mittelstarker Wuchs, wenig Geiztriebe, blühfest, sehr gleichmäßige Erträge, etwa Silvaner-Niveau, aber deutlich höheres Mostgewicht.

fruchtiger, selbständiger, reifer Weißwein, nachhaltig, körperreich, Säurespiel.

Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff: Taschenbuch der Rebsorten. Fachverlag Fraund, Mainz 13. Auflage 2003 ISBN 3-921156-53-x

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