Sulmer (We S 351)

Bl. Limberger Klon We 379 x Schwarzelbling Klon 3-15

1955 gekreuzt, Sortenschutz 15.08.1985    Eintragung in die Sortenliste: nicht vorgesehen

Die Kreuzung erfolgte durch August Herold (1902-1973) im Jahre 1955 an der Staatlichen Versuchsanstalt Weinsberg. Der Name ergibt sich aus dem Geburtsort Neckarsulm des Züchters. Die Rebfläche in Deutschland beträgt derzeit nur etwa drei Hektar. Der tiefrote, rassige Wein ähnelt dem Limberger. Die spät reifende und sehr farbkräftige Sorte ist auch als farbgebende Färbertraube geeignet.

Synonyme: We S 351

Die Rotweinneuzucht (We S 351) ist eine Alternative zum Bl. Limberger, wobei die Merkmale "Blühfestigkeit" und "Holzreife" etwas vorteilhafter ausgeprägt sind. Hauptsächlich wegen des frühen Austriebes und der späten Reife stellt sie jedoch relativ hohe Ansprüche an den Standort. Geeignet sind Lemberger - und/oder Trollinger - Lagen. Ansonsten ist diese Neuzucht in weinbaulicher Hinsicht unproblematisch. Austrieb früh, Wuchs stark, Triebe aufrecht, wenig Geiztriebe, Blüte mittel, Verrieselungsneigung mittel, Beerenreife spät,  Ertrag mittel, Mostgewicht mittel-hoch, Mostsäure mittel-hoch.

Der in der Farbintensität selbständige Wein ist Lembergerähnlich, hat aber eine reifere, kräftigere Art mit einem langjährigen zuckerfreien Extrakt von 26,69 g/l.

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