Etwa 15 % der benötigten Unterlagen produzieren wir selbst ganz in der Nähe unseres Aussiedlungshofes.
Die anderen lassen wir bei Vertragspartnern in Südtirol und zu einem kleinen Teil in Frankreich und Kroatien produzieren.
Nahezu alle Unterlagen sind deutsche Klone, die von den deutschen Zuchtanstalten (Hochschule Geisenheim, DLR Rheinhessen, LVWO Weinsberg, Weinbauinstitut Freiburg) überwacht und kontrolliert werden.
Fast alle Unterlagen beziehen wir nur aus der sogenannten Tischerziehung. Bei dieser aufwändigen Erziehungsform (Ca. 2000 Handarbeitsstunden pro Hektar !) hat der Züchter die Möglichkeit auch spät im Sommer eine letzte Bonitur durchzuführen, um etwaige kranke Unterlagsreben (ESCA) auszuschließen. Diese späte Bonitur ist in den früher und auch heute noch in Frankreich üblichen kriechenden Erziehungen nicht möglich.