Pflanzung 2010

Niersteiner Hölle

  • ANT 1728
  • ANT 1734
  • ANT 1727
  • ANT 1724
  • ANT 1732
  • ANT 1730
  • ANT 1729
  • ANT 1726
  • ANT 1725
  • ANT 1722
  • ANT 1721
  • 28160075
  • 1407501895 6niersteiner-holle
  • ANT 1731
  • ANT 1718
  • ANT 1719
  • ANT 1736
  • ANT 1735
  • ANT 1720

Weingut Eckehard Gröhl, Weinolsheim

Niersteiner Hölle

Die Kalksteine, aus denen sich dieser Boden entwickelt hat, sind Reste eines verfestigten Korallen- und Kalkalgenriffs, das vor circa 23 Millionen Jahren in einem tropischen Meer, das Rheinhessen bedeckte, wuchs. Am Ende des Zeitalters setzten unter subtropischen, feuchtwarmen, festländischen Bedingungen Lösungsverwitterungen ein. Die schlecht löslichen, nicht kalkigen Bestandteile (z.B. Tonminerale und Eisenverbindungen), die im Kalk zuvor eingelagert waren, blieben zurück und bildeten eine lehmige oder tonige Schicht, den so genannten Residualton. Die Tone besitzen einen hohen Anteil an quellfähigen Tonmineralen, das heißt der Boden kann große Mengen Wasser speichern, allerdings bindet er einen Teil davon so fest, dass die Reben ihn nicht nutzen können. Durch den hohen Wassergehalt im Frühjahr erfolgt die Erwärmung des Bodens verzögert. Der sehr steinige Untergrund ist nur schwer durchwurzelbar, ältere Reben können allerdings auch in Trockenphasen immer Wasser und Nährstoffe aus der Tiefe erreichen. Der Boden ist insgesamt sehr mineralisch und reicht von Kalkstein bis Muschelkalk. Unser Pinot Noir und Weisser Burgunder reifen hier zu großen Weinen heran.

 

 

 

 

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