Monarch (pilztolerant)

VIVC19995 MONARCH Cluster in the field 18239

VIVC19995 MONARCH Cluster in the field 18238

Fotos: Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY

  • Monarch ANT 7357
  • Monarch c
  • Monarch ANT 5348
  • Monarch ANT 9367
  • Monarch ANT 9366
  • Monarch ANT 9365
  • Monarch ANT 7359
  • Monarch ANT 7356
  • Monarch ANT 7358
  • 06220007TriebspitzeMonarch
  • Monarch ANT 7355
  • Monarch ANT 5348b
  • Monarch ANT 5351
  • Monarch ANT 5349
  • Monarch b

(Merzling X (Saperavi severnyi X Muskat Ottonel)) X Dornfelder   d.h. Solaris x Dornfelder

Monarch ist eine 1988 gekreuzte pilzwiderstandsfähige rote Rebsorte. Monarch wurde am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg durch Norbert Becker aus den Sorten Solaris und Dornfelder gekreuzt. Amtlich wird er mit dem Zuchtstamm FR 487-88 r gekennzeichnet. Die Sorte besitzt Sortenschutz und ist in die Sortenliste eingetragen.

Der Name "Monarch" spielt auf den edlen Charakter der Rebsorte an.

Synonyme: FR 487-88 r

Traubengröße: groß, erinnert an Dornfelder. Beerengröße/-dichte: mittel / sehr gering. Die Blätter sind mittelgroß, dreilappig und dunkelgrün. Die Trauben sind leicht längspyramidal.

VIVC19995 MONARCH Mature leaf 17949
Foto: Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY
 

Pilztolerante Rebsorte, 1988 am staatlichen Weinbauinstitut in Freiburg gekreuzt.

Der Austrieb liegt einige Tage vor dem blauen Spätburgunder. Der Blütezeitpunkt und auch der Traubenschluss sind gleich dem Bl. Spätburgunder. Die Verfärbung beginnt einige Tage vor Bl. Spätburgunder. Die Reife liegt leicht vor dem Bl. Spätburgunder.

Die Peronospora-Festigkeit ist gut. Die Oidium-Festigkeit ist gut bis mittel. Die Verrieselungsneigung ist mittel. Die Neigung zur Stiellähme ist gering.

Das Ertragsniveau liegt bei 145 - 165 kg/a, wobei das Mostgewicht etwas geringer als Bl. Spätburgunder bleibt. Der Fäulnisanteil ist wegen der lockeebeerigen Traube sehr gering.

Die Lageansprüche sind etwas geringer als die des Spätburgunders. Spätfrostgefährdete Anlagen sollten aber aufgrund eines etwas früheren Austriebs als der Spätburgunder jedoch gemieden werden.

Die Weine sind kräftig, farbstoffreich und haben kräftige Tannine. Die Sorte kann sehr gut sortenrein ausgebaut werden, eignet sich aber auch zum Verschnitt mit fruchtigen Rotweinen.

Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff, Taschenbuch der Rebsorten, Fachverlag Fraund, Mainz 13. Auflage 2003 ISBN 3-921156-53-X

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