Perle

VIVC9159 PERLE Cluster in the field 20322

Foto: Ursula Brühl, Julius Kühn-Institut (JKI) Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen - GERMANY

  • Perle Beeren 2
  • Perle Beeren 1
  • Perle ANT 0431b
  • Perle ANT 0429b
  • Perle ANT 0428
  • Perle ANT 0429
  • Perle ANT 0431
  • Perle ANT 0430
  • Perle ANT 0427b
  • Perle ANT 0430b
  • Perle ANT 0428b
  • Perle ANT 0427

Gewürztraminer x Müller-Thurgau

1927 von Georg Scheu in Alzey als "Perle von Alzey" gekreuzt. Im Jahr 1950 befasste sich Dr. Hans Breider mit der züchterischen Nachbearbeitung durch Selektion. Seitdem heißt die Neuzüchtung eigentlich nur noch Perle. 1961 wurde der Sortenschutz erteilt und 1968 erfolgte die Eintragung in die Sortenliste. Obwohl die Haut der Beeren rötlich bis rot gefärbt ist, wird sie im deutschsprachigen Raum den weißen Sorten zugeordnet.

Synonyme: Perle, Zuchtstammnummer Az 3951, Zuchtstammnummer Wü S 3951

VIVC9159 PERLE Mature leaf 10851
Foto: Ursula Brühl, Julius Kühn-Institut (JKI) Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen - GERMANY
 

VIVC9159 PERLE Shoot tip 1333
Foto: Doris Schneider, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY
 

mittlere bis geringe Lageansprüche, gute Winterfrost- und besonders Spätfrosthärte, daher für Problemlagen geeignet. Empfindlich gegen Oidium, anfällig für Stielkrankheiten und Beerenfäule aufgrund des dichten Beerenstandes, ab 70° Oechsle zögernde Mostgewichtszunahme, Ertragspotential gut (80-100 hl/ha). Die Reife erfolgt ungleichmäßig und mittelfrüh. Die Sorte hat eine sehr kurze Vegetationsphase.

leichte, weiche, zart-blumige Weine, stark wechselnde Beurteilungen. Wegen der profillosen Weine und eher mäßigen Erträge geht der Anbau dieser Sorte zurück.

Pierre Galet: Dictionnaire encyclopédique des cépages. 1. Auflage. Hachette Livre, 2000, ISBN 2-0123633-18. 

Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff: Taschenbuch der Rebsorten. 13. Auflage. Fachverlag Fraund, Mainz, 2003, ISBN 3-921156-53-x.

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