Saphira (pilztolerant)

VIVC17125 SAPHIRA Cluster in the field 18542

VIVC17125 SAPHIRA Cluster in the field 14042

Fotos: Ursula Brühl, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY

  • Saphira ANT 9628
  • Saphira ANT 9636
  • Saphira c
  • Saphira ANT 9627
  • Triebspitze Saphira
  • Saphira ANT 9629
  • Saphira ANT 9637
  • Saphira ANT 9635
  • Saphira ANT 9640
  • Saphira ANT 9631
  • Saphira ANT 9633
  • Saphira b Ausschnitt
  • Saphira ANT 9623
  • Saphira ANT 9641
  • Saphira ANT 9639
  • Saphira ANT 9638
  • Saphira ANT 9630
  • Saphira-08-8
  • Saphira ANT 9621
  • Saphira ANT 9626
  • Saphira ANT 9618
  • Saphira ANT 9622
  • Saphira d
  • Saphira ANT 9624
  • Saphira
  • Saphira ANT 9632
  • Saphira b
  • Saphira ANT 9617
  • Saphira ANT 9619
  • Saphira ANT 9625

Arnsburger x Seyve-Villard 1-72

1978 an der Forschungsanstalt Geisenheim von Prof. Helmut Becker gezüchtet. Zeichnet sich durch hohe Pilzresistenz gegen Peronospora und eine mittlere Resistenz gegen Oidium aus. Der Weintyp erinnert an den Weißen Burgunder, wobei der Säuregehalt bei Saphira durchschnittlich um bis zu 3 Promille höher liegt. Die Rebe wird unter anderem in Deutschland, Italien und der Schweiz angebaut.

Synonyme: Zuchtnummer Geisenheim 7815-1 (7815-1 Gm)

Triebspitze schwach wollig mit rosa Anflug; Blatt groß, 5-lappig, Blattunterseite schwach wollig, Stielbucht offen; Traube mittelgroß, geschultert, lockerbeerig; Beere rundlich.

VIVC17125 SAPHIRA Shoot tip 15824
Foto: Ursula Brühl, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY
 

VIVC17125 SAPHIRA Shoot tip 15823
Foto: Ursula Brühl, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY
 

VIVC17125 SAPHIRA Mature leaf 17953
Foto: Ursula Brühl, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY
 

pilztolerante Rebsorte insbesondere gegen Peronospora, bei starkem Oidiumdruck 1-2 Pflanzenbehandlungen erforderlich, Ansprüche an Lage und Boden überdurchschnittlich,  Die Sorte zeigt einen starken, aufrechten Wuchs mit großen, groben Blättern und mit mittlerer Geiztriebbildung. Die Blätter der Sorte stehen fast waagrecht, was zu einer offenen, luftdurchlässigen Laubwand führt. Die Trauben sind mittel bis groß, besitzen ein robustes Stielgerüst und bleiben sehr lange gesund.

Der Wein der Sorte ist als neutral bis leicht fruchtig einzuordnen und ähnelt einem betont fruchtigen, frischen Weißburgunder. Trotz der analytisch hohen Säure wirkt der Wein der Sorte aufgrund des ebenfalls erhöhten pH-Werts nicht sauer, sondern immer abgerundet. Zu diesem harmonischen Geschmackseindruck trägt auch der bei Weinen dieser Sorte regelmäßig festgestellte vergleichs-weise hohe zuckerfreie Extrakt bei. Allerdings sollte die Sorte erst ab 90 °Oe geerntet werden, um ihre Vorzüge in vollem Umfang nutzen zu können.

Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff, Taschenbuch der Rebsorten, Fachverlag Fraund, Mainz 13. Auflage 1993 ISBN 3-921156-53-x

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