Silcher

VIVC11796 SILCHER Cluster in the field 8188

Foto: Doris Schneider, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY

  • Silcher ANT 0354
  • Silcher ANT 0356b
  • Silcher ANT 0352
  • Silcher ANT 0355
  • Silcher ANT 0354b
  • Silcher ANT 0353
  • Silcher ANT 0356c
  • Silcher ANT 0356

Kerner X Silvaner

Der Silcher (die Namensähnlichkeit hat nichts mit dem Schilcher-Wein zu tun) ist eine weiße Rebsorte. Es handelt sich wie bei der Rebsorte Juwel um eine Neuzüchtung aus den gleichen Eltern. Die Kreuzung erfolgte 1951 durch August Herold an der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg. Die Rebsorte wurde dem Komponisten Friedrich Silcher gewidmet. Der Sortenschutz wurde im Jahre 1990 erteilt.

Synonyme: WE S 377

Die Beeren haben eine ovale Form mit einer rosa Farbe.  Beerengröße mittel-groß, mittelgroße Traube locker bis dichtbeerig.

VIVC11796 SILCHER Shoot tip 19488
Foto: Doris Schneider, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY
 

VIVC11796 SILCHER Shoot tip 19489
Foto: Doris Schneider, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY
 

VIVC11796 SILCHER Mature leaf 9462
Foto: Doris Schneider, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY
 

Austrieb mittelfrüh, Beerenreife mittelfrüh, Blütezeitpunkt mittel, Verrieselungsfestigkeit hoch, Wuchs mittel bis stark, Geiztriebbildung mittel bis stark, Holzreife mittel, Ertrag mittel bis hoch, Mostgewicht mittel bis hoch. Mostsäure mittel.

Die Sorte ähnelt im Stockhabitus und Wein dem Silvaner, bringt jedoch bei etwas früherer Reife und gleichem Ertragsniveau ca. 7 % höhere Mostgewichte. Die Holzausreife und da­mit verbunden die Winterfrostfestigkeit übertrifft deutlich die des Gr. Silvaner. Der Lagenanspruch entspricht demjenigen von Silvaner und Kerner. Die Unterlagsrebsorten dürfen weder zu schwach noch chloroseanfällig sein.

Der gelbgrüne, feinfruchtige Wein ähnelt dem Silvaner. Durch eine fruchtigere und reifere Säure als beim Gr. Silvaner ergibt sich aber ein vergleichsweise vollmundiger Wein (Langjährig: 22,36 g/l zuckerfreier Extrakt) mit mehr Eleganz und Rasse.

Pierre Galet: Dictionnaire encyclopédique des cépages Hachette Livre, 1. Auflage 2000 ISBN 2-0123633-18

Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff, Taschenbuch der Rebsorten, Fachverlag Fraund, Mainz 13. Auflage 2003 ISBN 3-921156-53-x

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