Solaris (pilztolerant)

Solaris ANT 0948 Solaris ANT 0956

Solaris ANT 0948 Solaris ANT 0953

Fotos: Reinhard Antes

VIVC20340 SOLARIS Cluster in the field 18718

Foto: Ursula Brühl, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY

  • Solaris ANT 0948
  • Solaris ANT 0958c
  • Solaris ANT 0952a
  • VIVC20340 SOLARIS Mature leaf 17877
  • Solaris ANT 0955
  • Solaris ANT 0951
  • Solaris ANT 0956
  • Solaris ANT 0956
  • Solaris ANT 0948
  • Solaris ANT 0948b
  • Solaris ANT 0953
  • VIVC20340 SOLARIS Cluster in the field 18718
  • Solaris ANT 0958b
  • Solaris ANT 0958
  • Solaris ANT 0950
  • Solaris ANT 0947
  • Solaris ANT 0957
  • Solaris ANT 0954
  • Solaris ANT 0952
  • Solaris ANT 0952b
  • Triebspitze Solaris
  • Solaris ANT 0949
  • Solaris ANT 0953

Merzling x Gm 6493

= Merzling x (Saperawi Severni x Muscat Ottonel)

Solaris ist eine 1975 neu gezüchtete pilzwiderstandsfähige weiße Rebsorte. Die Solaris wurde am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg durch Norbert Becker aus den Sorten Merzling und Gm 6493 gekreuzt. Amtlich wird er mit dem Zuchtstamm FR 240-75 gekennzeichnet. Seit 2001 genießt Solaris Sortenschutz:

Der Name "Solaris" leitet sich von der Sonne ab, die der Sorte aufgrund Ihrer Kraft zu einer frühen Reife und zu einer hohen Zuckerleistung verhilft.

Synonyme: Zuchtnummer FR 240-75

Triebspitze offen, mittlere bis starke Wollbehaarung; Blatt groß, dichtstehend, wenig gebuchtet, bis 3-lappig, derbe Oberfläche, geschlossene bis überlappende Stielbucht; Traube mittelgroß, kaum geschultert, insgesamt etwas lockerer; mittelgroße, rundliche Beeren mit zunehmender Reife grün-gelb.

VIVC20340 SOLARIS Mature leaf 17877
Foto: Ursula Brühl, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY
 

Pilztolerante Rebsorte mit sehr hoher Widerstandsfähigkeit gegenüber Peronospora und Oidium, hoch gegenüber Botrytis, niedrige Lageansprüche, Austrieb und Blütezeitpunkt früh, Reifebeginn sehr früh (7-14 Tage vor Müller-Thurgau), Holzreife und Winterfrostfestigkeit sehr gut; Ertragsniveau zwischen Ruländer und Müller Thurgau, Mostgewicht sehr hoch (1. September-Dekade meist schon über 100° Oechsle).

Gehaltvolle Weine mit ausgeprägter Fruchtigkeit (besonders bei Maischekontakt von 2-12 Stunden und kühler Gärung).Die kühle Gärung deint vor allem der Sicherung des exotischen Frucht-Buketts.

Trockene Weine erinnern an Chardonnay. Restsüße Weine an Sauvignon blanc.

Potential für “Neuen Süßen” aber auch Süßreserve, Traubensaft-Konzentrat bis hin zum Cuvée-Partner fürRiesling oder die Burgundersorten.

Becker, N.; 1996: Pilzwiderstandsfähige Rebenneuzuchten des Staatlichen Weinbauinstituts Freiburg. Der Badische Winzer 21, H7, 25-28; H8, 27-30; H9, 18-20

Becker, N.; 2000: Grünes Licht für pilzwiderstandsfähige Rebenneuzuchten. Landinfo 2, 36-39

Jörger, V.; 2003: Pilzwiderstandsfähige Weißweinsorten des Staatlichen Weinbauinstituts Freiburg. -In: Hillebrand, W., Lott, H., Pfaff, F. (Hrsg), Taschenbuch der Rebsorten. Fachverlag Dr. Fraund, Mainz, 227-228

Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff, Taschenbuch der Rebsorten. Fachverlag Fraund, Mainz 13. Auflage 2003, ISBN 3-921156-53-X

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