Artaban (pilztolerant)

 
 
Die pilztolerante rote Rebsorte (auch Montpellier 5-18-79) ist eine komplexe interspezifische Kreuzung zwischen VRH 3082-1-42 (enthalten sind Gene von Aubun, Cabernet Sauvignon, Garnacha Tinta, Merlot) x Regent. Es sind außerdem Gene von Vitis labrusca, Vitis lincecumii, Vitis rupestris und Vitis vinifera sowie auch Muscadinia enthalten. Die Sorte ist in Zusammenarbeit der INRA (Montpellier, Frankreich) mit dem Julius Kühn-Institut (Siebeldingen, Pfalz, Deutschland) im Rahmen eines im Jahre 2000 gestarteten Projektes für die Entwicklung von PIWI-Sorten entstanden. Die Rebe zeichnet eine totale Resistenz gegenüber Echtem Mehltau sowie eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Falschen Mehltau aus. Mit denselben Eltern ist im Rahmen des Projektes übrigens auch die Neuzüchtung Vidoc entstanden. Fotos: INRA-France
https://lh3.googleusercontent.com/proxy/Xm9MNIPZxDcPLuBuF6w_goMQ-6iAfOoDprrHs4C_6J4gLUJWynl6avrG97d5E6emwUyPvrs-wq7jtcwrXfWwUhy-cAKpFqwVBtJeCXyw4T5Y2MbbcGTBCJYbCzB4jvHP-Rx5cuVwduo8ngX72hdpDzaO5AIJ134 - Bordeaux, juin 2017

Die Sorte hat eine mittlere Wüchsigkeit. Der Trieb wächst aufrecht. Sie scheint etwas anfällig gegen Magnesiummangel zu sein. Die Beeren sind mittelgroß. Der Ertrag liegt in Frankreich zwischen Gamnay und Grenache.

Die Weine sind auf Grund des hohen Ertragsniveaus eher leicht, frisch, mit trotzdem guter Farbintensität, aber wohl eher mit ihrem Primeur-Typ für einen raschen Konsum zu empfehlen. Der Duft zeichnet sich vor allem durch Fruchtnoten aus.

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