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Rebenproduktion im Jahresverlauf

Produktionsschritt 23 Das Ausschulen der Reben

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Das Warten hat ein Ende. Nach dem ersten Frost beginnt das Ausschulen der Reben - die "Ernte" ...

Eine ganze Armada von Schleppern, Geräten und Mitarbeitern ist nun im Einsatz.

Neben dem Veredlungsvorgang und dem Einschulen ist das Ausschulen und anschließende Sortieren der Reben die dritte ganz große Arbeitsspitze in einer Veredlungskampagne.

Allerdings ist im November oft das Wetter nicht so schön wie in diesen Bildern...

Zum Einsatz kommt ein sogenannter "Ausschulpflug"...

Der vom Schlepper angetriebene Ausschulpflug unterfährt die Rebwurzel mit einer U-förmigen Schar und hebt die Reben an. Dabei werden die Wurzeln abgeschnitten.

Beim Anheben der Reben wird natürlich auch der Boden angehoben und hängt noch an den Wurzeln. Er wird von unten mit Schlagstäben abgerüttelt...

Bei einem sandigen Boden ist das ganz einfach. Das sieht dann auf einem schweren oder sogar gefrorenem Boden schon wesentlich schlechter aus.

Nach dem Abrütteln werden die Reben schräg nach oben geführt und von einem Mitarbeiter entgegen genommen.

Der Mitarbeiter übergibt die Reben bündelweise an seine Kollegen, die sie auf eine parallel an einem zweiten Schlepper mitfahrende Palette ablegen.

Kommt ein Sortenwechsel oder ist die Palette voll wird die Palette einfach abgesetzt.

Ein dritter Schlepper nimmt die abgestellten Bügelpaletten auf und bringt sie an den Feldrand zum Verladen.

Die Paletten sind seitlich mit Folien ausgelegt und die Reben stehen mit den Wurzeln gegeneinander um vor Austrocknung zu schützen.

Während der ganzen Zeit muss höllisch aufgepaßt werden ob ein Sortenwechsel kommt. In diesem Stadium sind die Rebsorten kaum zu unterscheiden und es wäre fatal wenn der Pflug Reben von einer Partie in die nächste mitschleppt.

Die bereits vor dem Ausschulen an den Sortenwechseln ausgelegten Originaletiketten werden an die Paletten gebunden, sodaß von jetzt an Reben und Etiketten zusammengehören.

Im Bild rechts unten ist der Rückspiegel zu sehen, den der Schlepperfahrer benötigt, damit er bei Sortenwechsel genau an der richtigen Stelle abstoppt.

Während des Ausschulens arbeiten wir mit zwei Teams. Eine Gruppe ist hier im Film. Die zweite Gruppe nimmt die Reben im Hof entgegen und sortiert sie bereits.

Die ganze Zeit über gibt es einen Pendelverkehr, mit dem 2-3 weitere Schlepper den Transport zum Hof aufrecht halten und vermeiden, dass die Reben Sonne, Wind und Regen ausgesetzt werden.

Wie schon der Rebschullaubschneider ist auch der Ausschulpflug von Tastern gesteuert, so daß er immer mittig unter der Reihe fährt.

Getümmel am Zeilenende

Meist ein fliegender Wechsel am Zeilenende..

Der Arbeitsplatz direkt auf dem Sitz hinter dem Rüttelpflug ist vor allem bei Kälte und Regen nicht der beliebteste

Hier ein alternatives Verfahren, bei dem wir nicht so oft mit dem großen Schlepper auf dem Feld hin und herfahren müssen. Der kleine Schlepper zieht einen Tiefbordhänger mit mehreren Paletten.

Hier wieder die Version mit Einzelpaletten.

Nachfolgend das Ausschulen von einer Drohne aus beobachtet:

Drohnenflug 2

Drohnenflug 3

Drohnenflug 4

Drohnenflug 5

Drohnenflug 6

Drohnenflug 7

Drohnenflug 8

Drohnenflug 9

Drohnenflug 10

Drohnenflug 11

Drohnenflug 12

Drohnenflug 13

Drohnenflug 14

Nicht immer ist das Wetter beim Ausschulen schön. Wir haben November oder gar Dezember. Kälte, Nässe, Nebel überwiegen...

Ausschulen im Nebel 2

Ausschulen im Nebel 3

Ausschulen im Nebel 4

Ausschulen im Nebel 5

Ausschulen im Nebel 6

Ausschulen im Nebel 7

Ausschulen im Nebel 8

Ausschulen im Nebel 9

Ausschulen im Nebel 10

Ausschulen im Nebel 11

Ausschulen im Nebel 12

Ausschulen im Nebel 13

Ausschulen im Nebel 14

Ausschulen im Nebel 15

Ausschulen im Nebel 16

Ausschulen im Nebel 17

Ausschulen im Nebel 18

Ausschulen im Nebel 19

Ausschulen im Nebel 20

Ausschulen im Nebel 21

Ausschulen im Nebel 22

Ausschulen im Nebel 23

Ausschulen im Nebel 24

Ausschulen im Nebel 25

Ausschulen im Nebel 26

Endlich wieder Sonne...

Bei Sonne macht es mehr Spaß

Man kann jetzt ja auch mitfahren...

fertig für die Heimfahrt

Als Nächstes ist die Kultsorte Souvignier gris dran

Noch sind ein paar Paletten leer

Beladung

Die nächste Fuhre kann beladen werden

es folgt die nächste Palette

... und die nächste

... und noch eine...

... und Abfahrt

Nachfolgend ist das Ausschulen von den Hochstammreben zu sehen...

Im Unterschied zu den kurzen Normalreben werden bei den Hochstammreben die Triebe vor dem Ausschulen noch in der Rebschule zurückgeschnittem..

Bei nassem Boden kann das Ausschulen zur Schlammschlacht werden

Hier haben wir fünf Schlepper im Einsatz...

Diesmal gab es noch keinen Frost. Aber wir können nicht mehr länger darauf warten. An den Treiben hängen deshalb noch einzelnen Blätter

Der Platzbedarf für die Hochstammreben ist angefangen beim Veredeln, beim Vortreiben, beim Ausschulen und Transport sowie im Lager enorm.

Der Materialaufwand ist nicht doppelt so hoch wie bei einer Normalerebe, sondern bei den Unterlagen 3x, beim Paraffin 8 x beim Kartonieren 3 x. Nicht zu vergessen die Kosten für den extra erstellten Drahtrahmen.

Das erklärt den höheren Preis für eine Hochstammrebe

Zur Abwechslung mal wieder Fendt-Reklame...

und nochmal Fendt...

... morgen geht es weiter

 

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